Games can be more than mere entertainment. In our column Alt+Home, intermedia artist Kent Sheely explores the ways independent developers are challenging the status quo, creating brand new experiences, and making a difference in the world.

Nostalgia is an incredible force of nature. It drives people to collect Star Wars figurines, binge through Quantum Leap on Netflix, and sing along with old Christmas carols in their local supermarket. Longing for the feeling of things remembered drives the film industry to churn out dozens of blockbuster movies every year that are reimagined and “upgraded” renditions of classics, presented using the latest technologies, aiming to give their target audience some semblance of the warm feelings they remember from their younger days. These are known, of course, as “remakes.”

Während alle Pokemon Go spielen und dabei mal an die frische Luft kommen, waren auch die Indies dieser Welt nicht untätig. Hier wieder zusammengefasst die bemerkenswertesten Indies des vergangenen Monats, wie ich sie für das "Indie-Game der Woche" im Standard vorgestellt habe - inklusive Bonustrack. Diesmal dabei: EIn Anwärter auf das Spiel des Jahres und eine Suchtwarnung im Early Access. Es droht Zeitverlust!

Aufmerksamen Lesern dieser Kolumne mag bereits aufgefallen sein, dass Stefan Köhler bei seinem Abstecher in die Welt der Spielüberarbeitungen für VGT die Agenda verfolgt, besondere und oft zu Unrecht übersehene Modifikationen vorzustellen. Schließlich will der erste Montag des Monats als Modtag die Kreativität dieser Subkultur feiern. Doch nicht nur aufgrund vor kurzem in Deutschland erbittert geführter Debatten zur Kunstfreiheit soll diesmal die Frage erlaubt sein: Darf Modding alles?

#21 – European Phenotype and Names Only (2016)

SUBOTRON-Logo

Im ersten Teil der Klassik-Interviewserie "Das verspielte Dutzend" spricht Robert Glashüttner mit Jogi Neufeld, dem Gründer und Betreiber der Gameskulturinitiative SUBOTRON in Wien. Das Gespräch fand am 9. Juni 2011 zu einer späteren Frühstückszeit statt.

Vor fünf Jahren hat Robert Glashüttner zwölf ausführliche Gespräche mit interessanten Menschen der deutschsprachigen Gameskultur geführt. Dazu wurden tolle Fotos gemacht. Es hätte ein schickes Buch daraus werden sollen, doch es ist nie erschienen. Es wäre aber schade, die Interviews für immer in den digitalen Schränken vermodern zu lassen. Deshalb gibt es sie jetzt hier zu lesen. Eines pro Monat. Ein Vorwort.

Anknüpfend an die gerade erst erschienene neunte Ausgabe des Bookazines für Gameskultur WASD, in der Stefan Köhler Geschichten rund um Fan-Projekte prüfte, beschäftigt sich dieser Abstecher in die Welt der Spielbearbeitungen für VGT ebenfalls mit einem Mod-Mythos. Dabei wird sich auch klären, wie die unter Androhung juristischer Schritte erzwungene Einstellung der Entwicklung einer Software, die (Urheber-)Rechte verletzt, ihre Bezeichnung erhielt…

#20 – Aliens TC (1994)

Wieder ein Monat Indie rum! Im Folgenden das Digest meiner GameStandard-Vorstellungen im Juni - plus Bonustrack und die dringende Aufforderung, da sin dieser Zusammenstellung noch nicht berücksichtigte Inside der Limbo-Macher sobald wie möglich zu spielen - das nämlich ist Kandidat für so manche GOTY-Liste, und das nicht nur im Independent-Bereich. Im Folgenden allerdings ein paar auch empfehlenswerte Werke unabhängiger Entwickler aus den letzten Wochen.

Nach langer Zeit wieder einmal ein “Was man spielen soll”, und - warum nicht - diesmal vom gewohnten formalen Korsett befreit.

Brigador ist, schon auf den ersten Blick, ein Missverständnis. Ein Spiel über haushohe Kampfroboter, tonnenschwere Panzer und Schwebefahrzeuge, die Hochhäuser und Industrieanlagen mit schwerster Artillerie in Schutt und Asche legen - in einem Grafikstil, der Menschen zu Ameisen und Wohnblöcke zu drolligen Puppenhäuschen macht? Die Faszination von Mechs liegt in ihrer Größe und Zerstörungskraft - und Brigador reduziert sie aufs Matchbox-Format.

Dieser Artikel erschien zuerst für den Standard

Es ist der größte PR-Zirkus der Branche: Wenn einmal im Jahr tausende Pressevertreter und Branchenmenschen nach LA zur größten digitalen Entertainmentmesse E3 strömen, schlägt die Stunde der Jahrmarktschreier. In bombastischen Shows werden kommende Spiele und Hardware präsentiert und Spielerinnen und Spieler global in Aufregung versetzt. Die E3 ist die große Bühne der Hochglanzabteilung eines Mediums, das längst zum weitaus größeren Teil abseits davon stattfindet. Nicht, dass sich die hier angekündigten AAA-Schlachtschiffe nicht verkaufen würden, doch in der täglich wachsenden Flut an Spielen auf allen möglichen Endgeräten sind die millionenschweren AAA-Konsolen- und PC-Titel längst zum Wasserkopf geraten. Wer die E3 als die Hauptbühne des Mediums Videospiele sieht, glaubt auch, dass "Transformers 3" stellvertretend fürs Medium Film stehen kann. Dass auch Independent-Produktionen hier auf die Bühne geholt werden, geht im medialen Dauerbombardement mit Riesentiteln da immer noch etwas unter.

Der folgende Essay ist ein Gastbeitrag von Arno Görgen. Er lehrt und forscht am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Bei Twitter findet man ihn als @pachukipachuki.

Dr. Klein, Mediziner aus der Erweiterung „Old World Blues“ von Fallout: New Vegas (2010), ist einer von sechs Brainbot-gewordenen Wissenschaftlern, die sich im Big MT – wahlweise zu lesen als „Big Mountain“ oder als „Big Empty“ – in einer großen Forschungseinrichtung abgeschottet von der Umwelt ihren Studien hingeben. Diese Abschottung führt so weit, dass ihr dort gewonnenes Wissen nur noch um sich selbst kreist und nach und nach den Bezug zur Realität verliert, so dass beispielsweise Dr. Klein Finger nur noch als Penisse identifizieren kann: “What illogic is this?! Keep your filthy penis-tipped feet out of our labs and secrets!”

Eine Wissenschaft, die nur im Elfenbeinturm stattfindet und nur sich selbst dient, ist offensichtlich nutzlos – daher auch das Leben im Big Empty.