„Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wußte von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.“ wiki
Einschlafen. Aufwachen. Einschlafen. Aufwachen. Einschlafen.
Aufwachen. Desorientierung. Langsam, langsam, das BIOS unseres Bewusstseins laden. Wer bin ich? Wo bin ich? Sich aufsetzen. In die Küche gehen, die Kaffeemaschine anschalten. Die Welt des Traums liegt hinter uns, eine mulmige Leerstelle, durchsetzt mit sich auflösenden Nebelfetzen der vergangenen Traumnacht.
Die Hose anziehen. Eintauchen in die reale Welt, in die immer wiederkehrenden Augenblicke der Routine, des Alltags, des Lebens. Lebenszeit, die verstreicht. Wach sein. Oder?