Arschlochgamer

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Der folgende Text brütet seit einiger Zeit unveröffentlicht in meinen Schubladen. Ich bin nicht unbedingt einer, der mit Freude provoziert oder nur zum Spaß aus der Deckung mit Dreck um sich wirft. Zwei Artikel bringen mich dazu, ihn nun doch aus der Dunkelheit ans Licht zu zerren. Zum einen dieser Text, der allgemein vom Kommunikationsverhalten im Netz spricht, zum anderen die wieder einmal reflexhaften Kommentare auf diesen Artikel zu Sexismus in Forza Horizon. Der Text ist keine beleidigte Reaktion auf einen Angriff auf mich, sondern Bestandsaufnahme einer Frustration, die Anatomie eines Problems.

Update: Micha auf Kollisionsabfrage findet elegantere Worte für dasselbe Problem.

Beleidigungen, vor allem solche mit Rundumschlag-Anspruch, sind selten eine Lösung.

Manchmal muss man aber Klartext reden.

Der Arschlochgamer ist vieles, aber eines nicht: schüchtern. In einem Medium, das exklusiv seiner Wunschbefriedigung zu dienen hat, hat er eine klare Meinung, und die äußert er, in Foren, Kommentaren und auf Youtube, in lautem, aggressiven Ton, der sich an der anonymen lulz-Kultur des konstanten Mobbing-Lifestyles à la 4chan orientiert.

Der Arschlochgamer ist ein Experte, mehr noch: ein richtiger Experte, der sein Selbstbewusstsein durch die absolute Fülle seines Wissens nährt. Wer selbst - oder besonders - in Details weniger weiß, verdient Spott und Verachtung und hat mit seiner egal wie kleinen Unwissenheit bewiesen, dass er besser die Fresse halten solle, weil Fachwissen alles ist.

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Der Arschlochgamer verachtet deshalb auch die Games-Presse, die seiner Meinung nach weniger Fachwissen als er besitzt und außerdem garantiert von der Branche gekauft ist. Umso höher schätzt er die Fachdiskussionen in jenen Foren, in denen er selbst Poweruser ist, wo man sich also besser nicht mit ihm anlegt.

Besonders allergisch reagiert der Arschlochgamer auf "Ahnungslosigkeit" und "Vorurteile", wenn sein Medium kritisiert wird. Das real vielleicht oft erfahrene Stigma, Gamer zu sein, trägt er mit aggressivem Trotz: Wenn Noobs, das heißt alle, die weniger Experte sind als er selber, ihre Meinung zu Gamesthemen äußern, ist diese Meinung nicht nur von Vornherein verkehrt, sondern eine Zumutung: Das Ghetto, in das sich der Arschlochgamer trotzig romantisch verstoßen sieht, ist seine Home Base, und sie verteidigt er gegen jede Öffnung - immerhin, so stellt er sich vor, hat hier er selbst das Kommando, gemeinsam mit jenen Tausenden, die diese Echokammer mit Leben erfüllen.

565Dass dieses Ghetto keines mehr sein will, weil längst andere Spieler als er eine Mehrheit stellen, ist dem Arschlochgamer ein Dorn im Auge, weswegen er sich selbst und "richtige" Spiele ständig von allem abgrenzt, was seiner Ansicht nach gar nicht wirklich zum Medium dazugehört. Casual Games und Mobile Gaming sind keine "richtigen" Spiele, ebensowenig wie "Mädchenkram" oder "Kinderspiele". Frauen haben ohnedies wenig verloren in seiner Welt des "echten Hardcore"; mit der Arroganz des Verschmähten hält er Sexismus für Teil seiner Kultur und jede Kritik daran für einen unzumutbaren Übergriff auf seine persönliche Freiheit, die von Feminazis und Weicheiern bedroht wird.

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Der Arschlochgamer hat eigenen Aussagen zufolge dafür kein Problem mit Gewalt und will sie deshalb in seinen Lieblingsspielen möglichst effektvoll inszeniert sehen. Zu hinterfragen gibt es daran für ihn nichts, und jede Thematisierung dieser Gewalt wird sofort als üblicher Angriff notorischer Gameshasser interpretiert.

Der Arschlochgamer verfolgt mit Argusaugen die Games-Berichte in Breitenmedien; hier hat er Gelegenheit, sein Expertentum richtig zu demonstrieren und zugleich einen offeneren Zugang zu "seinem" Fachgebiet mit Hohn und Spott zu bedenken.

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Der Arschlochgamer sieht sich selbst und seine Definition als den unwandelbaren Kern des Gamings; er spielt nicht nur, sondern er ist stolz, sich als "Gamer" zu bezeichnen, er erhebt sein Unterhaltungskonsumgut der Wahl zum Lifestyle, mehr noch; zur Philosophie. Mit der Überzeugung des wahren Ultras pflegt er einen Elitenkult, der sich in Achievements und globalen Rankings mit seinem Verständnis vom Spiel als Wettkampf und Krücke seines Egos verbindet. Nur der Arschlochgamer selbst und seine Arschlochgamerfreunde sind wahre Gamer; wie im Fußball die Ultras sich als die einzig wahren Fans bezeichnen, darf sich nur der "wahre Gamer" als Experte überhaupt ein Urteil erlauben.

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Der Arschlochgamer hat ein langes Gedächtnis, und niemals vergisst er Beleidigungen seines Egos, etwa die himmelschreiend spackige Entscheidung einer Zeitschrift, ein nach Abflauen der Release-Hysterie, die er sonst gerne mitpflegt, sich als mittelmäßig herausstellendes Spiel falsch bewertet zu haben. Damals, 1999.

Ein Medium mit solchen Fans braucht keine Feinde

Der Arschlochgamer bewacht die Grenzen des Spiels; an ihm muss jeder vorbei, der zum Thema Games etwas zu sagen hat, seinem Expertenwissen, seiner aggressiven Weltsicht und seinem lauten Getrolle muss sich jeder stellen, der sich für sein Medium interessiert. Zugleich ist der Arschlochgamer für viele, die dem Medium fernstehen, der ultimative Beweis für deren Vorurteil: Der Arschlochgamer IST für viele Nichtspieler der Gamer schlechthin - laut, technikfixiert, pubertär. Ein Medium mit solchen Fans braucht keine Feinde.

576Der Arschlochgamer ist somit ein Problem. Er ist ein störrisches Hindernis auf dem Weg zu einer Anerkennung seines Mediums, die er aber ohnedies nicht anstrebt. Da der Arschlochgamer aber leider von Teilen der Gamesindustrie als bedeutender Teil der Zielgruppe missverstanden und überinterpretiert wird, von Werbung, PR und Analysten als bedeutsames Publikum akzeptiert und wegen seines aggressiven Mobilisierungspotenzials auch gefürchtet wird, bleiben große Teile des Mainstreams sicher im fest bewachten Ghetto, in dem sich der Arschlochgamer wohl fühlt.

Außerhalb ist die Luft besser.

Vielleicht sollte man den Arschlochgamer bedauern; wahrscheinlicher sollte man aber sich selbst bedauern, mit ihm als Rezipient eines Massenmediums automatisch gleichgesetzt zu werden.

Ganz sicher sollte man ihm aber die angemaßte Deutungshoheit streitig machen und so lange andere Diskurse betreiben, bis, irgendwann einmal, sein Kläffen erlahmt.

Das Medium hätte es verdient. Und die Millionen anderer Spieler und Spielerinnen noch mehr.

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Kommentare

If you can't stand the heat stay out of the kitchen.

Na geh, einen ganzen Artikel um das typische Verhalten von pubertiernden Jungs zu beschreiben. Unnötig, sorry. Dein Arschlochgamer ist ganz einfach der typische 16jährige Proll, wie es sie zu tausenden gibt. Ja, wir müssen uns unser Medium mit ihnen teilen, genauso wie alle anderen auch. Kino, Fernsehen, Musik, na gut, Bücher nicht. ;)

Das Problem ist ganz einfach, dass das Medium Games nicht differenziert betrachtet wird, im Gegensatz zu all den oben genannten. Niemand verurteilt Kino, weil es Actionfans gibt, die nur Chuck Norris super finden. (Ach ja, Jesus konnte auf Wasser gehen, aber Chuck Norris schwimmt durch Land!)

So wie jedes andere Medium wird es sich ausdifferenzieren, es ist nur eine Frage der Zeit.

Cool bleiben Rainer! :)

@zia: Hehe, ja eh. Nehm mir das auch meistens zu Herzen, nur hin und wieder - siehe link zum Spiegel-Text in der Einleitung - kochts über.

 Ja, wir müssen uns unser Medium mit ihnen teilen, genauso wie alle anderen auch.

Stimmt, soll sein, ist klar, aber in anderen medien behaupten diese Randgestalten nicht die ultimative Deutungshoheit. 

Doch klar tun sie das, aber in ihrer Nische, die wir gar nicht sehen, eben weil diese Medien bereits ausdifferenziert sind.

Oder kennst du einen 16jährigen, der nicht die Weisheit gefressen hat? ;)

Und genau das ist der Grund warum man viele Multiplayerspiele nur noch mit ausgeblendetem Chat spielen kann. Jeder bessere hackt und jeder schlechtere ist sowieso ein Noob. 

Mit dem Arschlochgamer hätte ich gar nicht so ein Problem, hätte man nicht permanent den Eindruck, dass er nur die Spitze eines Eisberges darstellt.

Grade in der Sexismusdebatte war doch sehr auffällig, wie und wer alles in die Bresche gesprungen ist um Spiele gegen relativ sachlich formulierte Vorwürfe zu verteidigen. Was der Arschlochgamer da direkt in die Netzkanäle plärrte, dem schien eine nicht unerhebliche Basis zumindest im Ansätzen zuzustimmen. Ähnliches bei den Gewaltdebatten. 

Klar, meine verzerrte Wahrnehmung über Twitter, Blogs und Kommentare. Aber viele dieser Reflexe scheinen so einer grundsätzlichen Defensivhaltung der Spielerschaft zu entspringen, etwa wenn man noch meint den dümmsten Shooter als wervolles Kulturgut verteidigen zu müssen. Und das zieht sich, meinem Eindruck nach, immer noch durch große Teile der Spielerschaft, zumindest bei denjenigen die sich als aktive Teilnehmer verstehen. 

@ben: Immer noch relevant: Gamer und Kritik

 ich muss euch leider die Illsuionen rauben. Die sind nicht alle 16. Es gibt leider mehr als genug "hängegengebliebene", die auch mit über 30 noch so drauf sind.

 

Hallo.
 
Ich habe diesen Artikel mit grosser Verwunderung gelesen. Irgendwie werden hier verschiedene Sorten von Gamer eber einen Kamm geschert und mit dem beleidigenden Ausdruck "Arschlochgamer" bezeichnet.
 
Der im Eingang des Artikels der lulz und 4chan orientierte Gamer mit seiner aggressiven Haltung, wird gleich gesetzt mit dem elitären Hardcore-Gamer der sich an der Casual  und Mainstream Spielerschaft stört, und gleich im Anhang wird dann wieder der Sexismus, der ersterer Gruppe ebenfalls nicht fremd ist angehängt.
 
Kurz Sie nehmen einfach jeden der beim Thema gaming einer anderen Meinung ist als der Ihren und werfen das ganze in einen Topf. 
 
Im Prinzip nicht viel besser als das was Sie dem von Ihnen so entworfenen "Arschlochgamer" vorwerfen.
 
Ich bin 32 Jahre alt, und Spiele seit meiner Kindheit Computerspiele. Ich bin das was viele als Hardcore-Gamer bezeichnen würden. Gaming ist schon seit meiner Kindheit ein Hobby, und seit ein paar Jahren auch ein Job für mich. 
Wenn ich Spiele, bevorzug Online Spiele, so setze ich mich extrem tief mit der Materie auseinander, tiefer als ein Magazin-Author der 20 Spiele in einem Monat durchnehmen muss allemal. In meinen Lieblingsspielen werde ich Ihnen selbst wenn Sie mich nachts um 3 aus dem Bett werfen ohne gross nachzudenken die kleinste Mechanik vorbeten können, und letztendlich bin ich auch durch meinen Job dazu in der Lage mir einen anderen Hut aufzusetzen und ein Spiel aus der Distanz zu betrachten und Lob und Kritik anzubringen.
 
Ich bin sehr lange der Spielepresse gefolgt, und in den letzten 10 Jahren ist die Qualität der Artikel durchaus gesunken, und das ist eine Kritik die ein Author auch entgegen nehmen können muß. 
 
Nur weil sich der 4chan-Kiddie-Gamer Gewohnheitsgemäß vollkommen in Ton vergreift heißt das nicht das er vollkommen Unrecht hat, und auch im Kreise der Hardcore-Gamer wie mir kommt er mit seiner Art nicht sonderlich gut an, zumal die meisten dieser recht jungen Generation neben dem Ton auch die wirkliche Komplexität guter Spiele nicht schätzen können. Da schmerzt es dann erst recht Grundlos in den selben Topf geworfen zu werden.
 
Ich will nicht Mainstream sein, und ich bin ganz froh das es Spiele jenseits des WoW-EA-usw. Mainstreams gibt, Spiele die auch mich fordern. 
Es gibt Spiele die durchaus Gleichberechtigt darstellen, z.B. ist es in Mass Effect 2 möglich das Spiel ganz ohne die Sex geschichten zu Spielen, oder das Liebesleben des Characters eher romatisch anzugehen. Auch die Wahl der Geschlechter ermöglicht alle Möglichkeiten die der Spieler oder auch die Spielerin möchte, man muss nicht den sexistischen Chauvinist Spielen um Spass zu haben.
Ich bin ein erwachsener Mann, und habe kein Problem damit wenn die Darstellung der Frau in einem Spiel das auf mich zugeschnitten ist optisch ansprechend ist, oder eine Phantasie bedient, schön ist es wenn ich die Wahl habe, aber das wird mich nicht davon abhalten ein Spiel zu spielen bei dem schnelle Autos und halbnakte Frauen im vordergrund stehen.
 
Bin ich deswegen Sexist? 
Bin ich Arschlochgamer? 
Zeig ich deswegen das selbe Niveau wie ein 4chan Kiddie?
 
Ich empfehle mal einen Blick in den Spiegel.

@gast: wenn du dich mit den äußeren eigenschaften der spielertypen identifizierst, die im artikel thema sind, aber das geschilderte verhalten - aggressivität, vereinnahmung, abgrenzung, sexismus - selber nicht zur schau trägst, bist du nicht gemeint. mein punkt ist der, dass dieser spezielle teil der gamer schädlich für die wahrnehmung des gesamten mediums ist. und damit meine ich nicht alle "hardcoregamer", sondern eine pubertäre, aggressive minderheit, die leider oft die diskussion an sich reißt.

 

Bin ich deswegen Sexist? 
 
Ja
 

Der Artikel liegt ja nicht ganz falsch, aber was hier außer Acht gelassen wird:

Meiner Meinung nach wird sehr häufig Kritik an einem Artikel, die vielleicht etwas barsch geäußert wird, als Äußerung eines solchen Arschlochgamers abgestempelt und gar nicht drauf eingegangen. Einzig aufgrund der Form.

Wenn ich irgendwo einen Diskussionsbeitrag einbringe, bin ich dabei ganz gerne mal etwas ruppig, macht mir einfach mehr Spaß, wenn ich gleichzeitig ein paar Argumente und links und rechts noch ein paar Kopfnüsse verteilen kann. Viele steigen darauf ein, das macht Seiten wie den RPGCodex (Achtung, dort ist es SEHR ruppig *g*) umso interessanter. ;)

Für die Form lasse ich mich dann kritisieren, wenn's denn einer tun möchte, aber der Inhalt (die Argumente) stimmen dann doch meistens.

Natürlich läuft das Ganze auch umgekehrt und ich wette, einige Gamer fühlen sich jetzt sofort ge-Arschlocht. :)

Ha, witzig! Ich hatte recht :)

lalalalala scheiss auf die anderen nicht gamer die kein plan haben das das zocken logische zusammenhänge fördert und visuelles und räumliches denken förder ;)

 

mit freundlichen grüßen

der gamer von neben an

AKA deine mudda :P

Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, wie der Rainer auch, dass es "den Gamer" eben nicht (mehr) gibt. Das Feld ist viel zu groß und weit verzweigt. Witziger Weise habe ich auch das Gefühl, dass die Darstellung von weiblichen Charakteren erst so richtig absurd wurde als a) die Grafik es erlaubte und b) Gaming im Massenmarkt angekommen war. Von daher, ganz bei Zia, es ist ja nicht so als seien andere Medien da ganz anders, wir leben halt immer noch in einer ignorant sexisitschen Kultur.

Aber ich finde auch, dass Frauen in Spielen besonders schlecht wegkommen und die hier beschriebenen "Gamer" sich besonders laut echauffieren, da seien das holt noch "richtige" Frauen. Das stößt mich absolut von vorne bis hinten ab und ich verstehe den Unmut des SpOn Redakteurs nur zu gut.

Wenn ich es richtig sehe ist aber ein Hauptkritikpunkt an dem SpOn Artikel gar nicht mal die Sexismus Kritik, sondern die alte "Testbericht"-Geschichte (man erinnert sich an andere SpOn Artikel vor einiger Zeit). Wie kann sich dieser Redakteur hier absätzelang über Sexismus auslassen und gar nicht erwähnen, wie viele verschiedene Autos es in dem Spiel gibt. Wo bleibt da die Objektivität. Und da kommt mir gleich nochmal die Galle hoch. Spiele sind kulturelle Produkte, wie Filme, Bücher, Comics, Fernsehen, Websites.... auch. Da gibt es keine verdammte "Objektivität." Klar, Spiele haben mehr technische Aspekte als die meisten Medien und die kann man objektiv(er) bewerten, aber am Ende bleibt da nur die Frage ob es viele/schlimme Bugs gibt oder nicht. Alles andere, aber wirklich alles andere, ist rein subjektiv. Macht das Spiel Spaß? Ist die Story gut? Ist die Grafik gut? Funktioniert die Spielmechanik? Sind die Charaktere interessant? etc etc etc Darauf gibt es keine objektive Antwort. Daraus folgt auch, dass wenn ein "Tester" ein Aspekt eines Spiels (hier die Darstellung der weiblichen "Statisten") als so störend empfindet, dass es im das Interesse am Rest des Spiels verdirbt, dann soll er/sie auch einen Test schreiben dürfen, der das zum zentralen Punkt macht. Dank dieses Artikels habe ich verstanden, was der Redakteur von Forza Horizon hält. Das sollte das Ziel eines "Testberichts" sein. Und im Endeffekt kann es auch kein anderes Ziel geben.

rainer sigl sie sind einfach eine kleines mädchen. das nicht in den kopf bekommt, dass frauen und casuals minderwertig sind.


es liegt auch in der natur der sache, dass sie missgünstig reagieren wenn leute mit ihren wissen prallen, da sie rainer selber zuunfähig sind um mit wissen zuglänzen. und das macht sie neidisch sowie gibt es ihnen ein gefühl das sie weniger wert sind ( das stört ihren ego natürlich sehr ).


anstatt wissen einfach mal anzuerkennen und zuschätzen, bekämpfen sie es.


und wenn mich jemand beleidigt, weil ich in noob in einen bestimmten videospiel bin, dann nehme ich das als wahrheit hin und heul nicht rum, wie böse diese leute sind ( fangt endlich an. mit kritik umzugehen, anstatt irgendwelche verteidigungs-verhaltensweisen automatisch hinzulegen! ).

@stark: haha, made my day!

@TheSHEEEP Sie haben nicht recht und die Probleme nicht wirklich verstanden. "barsch" "ruppig" "sehr ruppig" sind doch nur Umschreibungen für beleidigend und inakzeptabel. Natürlich kann man auf so formulierte Kommentare nicht eingehen, weil man damit die Form unterstützen und akzeptieren würde. Das ist aber kein erstrebenswerter Zustand, sondern etwas dass so nicht existieren sollte.

@Martin beleidigungen sind ja auch das schlimste auf der welt ( sarkasmus ), vorallem weil in ihnen oft auch ein stück wahrheit steckt.


deine phobie gegen beleidigungen beruht einfach nur auf deine veralteten denkweise. wurdest wahrscheinlich so erzogen, das beleidigungen ganz böse sind und du deswegen keine süssigkeiten mehr bekommst, deswegen ist es so in dir drin. stell es einfachmal in frage, was an solchen "bösen"-wörtern wirklich so schlimm ist! vorallem wird die wahrheit nicht dadurch falsch, nur weil man sie mit einer brise kraftwörtern würzt.

Bist du's, Maxl?

http://www.youtube.com/watch?v=Bp9xTvDtQGQ

Aaah der galloppierende Sexismus der Gamer-Szene.

Ich persönlich sehe das trotz weiblicher Geschlechtsorgane und weiblichem Selbstempfinden nicht so eng, aber es ist unbestreitbar, dass so mancher Produzent und Kommentar die Grenze des guten Geschmacks dahingehend gerne mal verfehlt. Eine Frau in einem Spiel ist nur eine Frau mit der perfekten dünnen Model-Figur und ordentlich Brüsten im Gegenzug. Ein Reflex, der sich zwischen Konsumenten und Produzenten irgendwie so eingespielt hat, dass er gar nicht mehr hinterfragt wird.

Und ja, es gibt auch genug hübsche männliche Figuren in Spielen, aber eben NICHT NUR. Kerle dürfen auch vernarbt sein und kaputt aussehen und sind dabei noch cool. Immer wenn ich mit einem passenden Charaktergenerator eine vernarbte, coole Dame mit einer Knarre ins Rennen schicke ist die erste Reaktion von Zuschauern "Gott ist die hässlich". Seltsam.

Und dass der Zocker an sich ein Mann ist, ist eine Dreistigkeit. Ich werde nicht automatisch ein Mann dadurch, dass ich gerne die Nacht am PC oder vor der Konsole verbringe. Ich habe meine eigenen Präferenzen was Figuren und Spiele angeht und eine Menge Dinge, bei denen ich die Augen rolle - aber ich tue das nicht überall und jedem lautstark kund (dieser Kommentar ist eine kuriose Ausnahme). Die weiblichen Gamer sind vermutlich einfach die 'leisere' Zielgruppe.

Abgrenzung gibt es bei allen sozialen Gruppen. Bei solchen besonders "eingeschworenen" wie den Hardcoregamern, die zudem auch sehr oft nur im Internet artikluieren, finde ich das nicht sehr verwunderlich. Zumal man diesen Hass überall im Netz antrifft, auch auf vielen Deutschsprachigen Seiten. (Schon mal SPON-Forum gelesen? ;) )

Ich persönlich erlebe den Hardcoregamer übrigens sehr entmündigt, wird er doch immer und immer wieder von der Branche mit gleichem Fraß abgespeist.

Dennoch verstehe ich das Anliegen des Artikels und mich freut auch, dass es alternative Auseinandersetzung mit der Spielekultur wie z.B. diesen Blog hier gibt.
Ich denke die Indiegames werden den Anspruch an das Medium mehr und mehr steigern, darauf ist Verlass. Selbst wenn dies erst spät geschehen sollte, es gibt sie bereits jetzt und das hat mir die Freude am Spielen wieder zurückgegeben, sorgt die Indieszene doch wie bei anderen Medien (gerade Musik, Film etc.) für die Emanzipierung, die wir uns so sehr erhoffen.

Der Kommentar wurde wegen extremer Dummheit entfernt. 
Hartgesottene können - starke Magen vorausgesetzt - hier einen traurigen Blick in die Psyche unsympathischer Idioten werfen.

Stark und Dnreb - das ist große Satire, oder sind die Kommentare von Rainer Sigl selbst?

@christian stöcker: ach, ich würde selbst nie so dick auftragen, wenn ich abschreckende beispiele faken würde.

 

Gut, ich als einer von diesen Arschlochgamern muss mal etwas zu diesem Thema sagen.
 
Kennen sie die arte Dokumentation über Geeks und Nerds? In einem der letzten Sätze dieser Dokumentation heisst es "wenn man früher in der Schule nicht gemobbt wurde, dann ist man kein Geek, dann weiss man nicht wie es ist wegen seines Hobbys dauernd geärgert und verspottet zu werden"
 
Und so ist es mit uns Arschlochgamern. Die hübschen Mädels haben uns früher ausgelacht wenn wir in den Pausen über Starcraft und Counter Strike gesprochen haben. Die coolen Jungs haben uns unser Pausengeld abgenommen. In Sport war man scheisse weil man eben lieber das Wochenende Zelda gezockt hat. Und saufen und feiern war man auch nicht, weil man lieber im Keller gesessen und im IRC abgehängt hat.
 
Und jetzt kommen die Casual Spacken (ergo die coolen Jungs und die hübschen Mädels die uns früher ausgelacht und gemobbt haben), und wollen uns was vom zocken erzählen weil sie mal ne Stunde Angry Birds gespielt haben? NEIN danke! Diese Blöße gebe ich mir nicht! Diese Leute gehören nicht zu uns Gamern. Und solange Kinder gemobbt werden weil sie gerne Star Trek gucken und Call of Duty spielen, solange wird es Arachlochgamer geben, und das ist gut so!
 
Das mag den Leuten nicht gefallen, und nach dem lesen ihres Artikels und dem "lasset uns doch alle friedlich sein, das Hobby braucht das", sage ich ganz klar: Nein!
 
Das Hobby Video und Computerspiele war schon immer ein sehr leidenschaftliches Hobby, und das soll und wird auch so bleiben. Verstehen sie nicht das ein depressives Kind dessen Schul Alltag die Hölle ist, eine schöne Welt zum flüchten braucht? Und das aus dieser Liebe dann eine Leidenschaft wird die bis aufs unterste Verteidigt wird? Und kommen sie bitte nicht mit "das müssen Lehrer und Eltern merken und was gegen tun". Ein solches Kind wird immer gemobbt, egal in welcher Klasse und Schule! Kommen sie mal in eine Klasse und sagen in der Pause das sie gerne Klingone wären, da können sie gleich wieder Heim gehen...
 
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht in die Sache bringen. Solange man uns unsere Räume lässt, in denen wir meckern können, solange ist doch alles gut.

Dnreb hat gerade das Internet gewonnen. 

Was .26 - Stefan H. sagte. Dem gibt es gar nichts mehr hinzuzufügen.

Kommentar 10 und 26 sind ausgezeichnet. Und sogar #23 hat einen Körnchen Wahrheit drinne, wenn auch sehr unglücklich ausgedrückt und sehr verallgemeinert. 

Mir geht dieses Messen mit zweierlei Maß ziemlich auf den Zeiger. Frauen sind genauso sexistisch wie Männer, z.T. noch mehr. Aber wehe, man spricht das aus! Oder wehe man steht dazu, dass man ein Kerl ist, der auf hübsche Frauen steht - die natürlichste Sache der Welt. Aber politisch heutzutage nicht korrekt. 

Geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei! 

Ich war einer dieser Geeks, die Frauen früher ignoriert haben. Irgendwann habe ich dann eine sehr liebe gefunden und was war? Mit einmal fanden mich alle die Mädels, die mich vorher ignoriert oder haben abblitzen lassen interessant. Tja, pech gehabt. Ich bin treu. 

Aber ich bin dennoch ein Mann! Und als solcher schaue ich gerne (gegessen wird zu Hause). Und das ist nicht abartig, das ist natürlich. Aber das hat man auch aus vielen Männern schon "rausgeprügelt". Arme Welt! 

@Stark das kann ich nicht ernst nehmen und darauf eingehen. Ich denke sie müssen einfach geistig noch ein paar Jahre reifer werden. Wollte ich zuerst schreiben, aber das ändert ja nichts.

@Martin beleidigungen sind ja auch das schlimste auf der welt ( sarkasmus ), vorallem weil in ihnen oft auch ein stück wahrheit steckt.

- Wahrheit ist ein großes Wort, dass nicht viel für sich beanspruchen kann. Ich würde mal mit Meinung anfangen. Wozu braucht meine Meinung (Wahrheit) Beleidigungen? Wird sie dadurch wahrer? Damit überzeuge ich doch nur weniger und dass ist doch eigentlich das Ziel. Meinen Gegenüber argumentativ von meiner Meinung zu überzeugen. Oder nicht?

deine phobie gegen beleidigungen beruht einfach nur auf deine veralteten denkweise. wurdest wahrscheinlich so erzogen, das beleidigungen ganz böse sind und du deswegen keine süssigkeiten mehr bekommst, deswegen ist es so in dir drin. stell es einfachmal in frage, was an solchen "bösen"-wörtern wirklich so schlimm ist!

- Keine Phobie und nicht veraltet, sondern aktuell wie eh und je. Was so schlimm ist? Was ist denn gut an Beleidigungen? Sie schaffen Grenzen, Abneigung, Hass, lähmen die Diskussion, oder zerstören sie ganz. Niemand weiß alles und eine Diskussion ist nie eine Einbahnstraße. Wenn ich nicht bereit bin dem Anderen zuzuhören, auf ihn einzugehen und von ihm etwas anzunehmen lande ich nirgends. Ich führe nur einen sinnlosen Monolg, der nichts ändert und von dem ich behaupte, aber nicht sicher sein kann dass er richtig ist.

vorallem wird die wahrheit nicht dadurch falsch, nur weil man sie mit einer brise kraftwörtern würzt.

- Nochmal Meinung nicht Wahrheit und sie wird dadurch auch nicht besser. Sondern wird belanglos und ungehört. Wenn du wirklich was zu erzählen hasst, kommst du gut ohne aus. Besser sogar.

@Stefan H. pauschal Verurteilungen, unbegründete Ausgrenzungen zu denen niemand ein Recht hatt und Hass gegen Hass. Alles absolut sinnlos, falsch und bringt gar nichts hervor.

@Spiritogre das Ganze ist kein Wettbewerb bei dem eine Seite mehr oder weniger gewinnt, oder schuld ist, es geht in erster Linie mal um einen selbst und die eigene Einstellung. Ein Umdenken für alle.  Und der Rest ist einfach schlichtweg nicht richtig. Keine Ahnung wo sie diese Überzeugungen hernehmen, aber sie sind einfach falsch und es geht auch um ganz andere Dinge beim Thema Sexismus.

@Stefan H. und Spiritogre bei ihren beiden Kommentaren schwingt ein Hass auf eine Vergangenheit mit, die mit der Gegenwart nichts zu tun hatt. Das ist nicht richtig und nicht gesund.

Sehr schöner Beitrag, der erste (aber sicherlich nicht der letzte — allen, was ich aufholen muss), den ich in diesem lobenswertem Blog lese.

@molosovsky: kann das kompliment zurückgeben! vielleicht vorrangig für dich interessant: http://videogametourism.at/node/1652

@30 Martin:

Ich würde es nicht Hass nennen, es ist einfach Lebenserfahrung. Beim Thema Sexismus als auch Gleichberechtigung wird in unserer Gesellschaft nun einmal sehr häufig mit zweierlei Maß gemessen. Dazu kommt ein immer ausgeprägteres Maß an Prüderie in unserer Gesellschaft. Was dazu führt, dass Frauen sich das Recht rausnehmen können, weil es ihnen früher verboten war, sexuell was auch immer zu tun und zu fordern, wenn das hingegen ein Mann versucht, dann wird er als chauvinistisches Schwein hingestellt.

Maras Beitrag ist ein gutes Beispiel. Sie beschwert sich, dass es zwar hässliche Kerle (Betonung auf echter Kerl) in Spielen gibt, aber keine hässlichen Frauen. Dabei kenne ich viele Spielerinnen, aber nicht eine, die sich freiwillig einen hässlichen weiblichen Avatar basteln würde, wohingegen Männer da weitaus offener sind. In Spielen wie Aion ist ja nun wirklich alles möglich, da der Editor dort sehr stark ist. Frauen selbst sind es doch meist, die eigentlich sehr eitel sind. Die mit ihren Geschlechtsgenossinnen auf Zickenkrieg und in Konkurrenz stehen. Mein eigenes Beispiel, das nachdem ich eine hübsche Freundin hatte mit einmal all die Tussen angekrochen kamen, die mir vorher die kalte Schulter zeigten und jetzt mit einmal doch Interesse hatten, zeigt dies nur zu deutlich - und das war und ist teilweise extrem so, wenn ich alleine unterwegs bin schauen mich kaum Frauen an, wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, dann schauen mich mit einmal ganz viele Frauen an, dann bin ich interessant. Ist das nicht viel schlimmer, als wenn Mann einfach generell gerne hübsche Frauen anschaut? 

Beim Thema Sexismus als auch Gleichberechtigung wird in unserer Gesellschaft nun einmal sehr häufig mit zweierlei Maß gemessen

{Sarkasmus}Wäre ja noch schöner, wenn Frauen und Männer in Sachen Führungspositionen und Gehalt gleich behandelt würden{/Sarkasmus}

@Spiritogre

 

Zweierlei Maß wird für jede "Seite" betrieben, aber ich gebe ihnen Recht dass es auf der "Seite" der Frauen häufiger vorkommt, jetzt in der Seximusdebatte. Die Vergangenheit betrachtet (und auch die Gegenwart), wird aber in den verankerten Formen in unserer Gesellschaft sicher immer noch mit zweierlei Maß zugunsten der Männer gearbeitet. Ich sehe auch die Prüderie ehr ab- als zunehmend. Für mich herrscht immer noch ein Ungleichgewicht, stark auf der Seite der Frauen.

Sexismus umfasst viele Gebiete und ich bin nicht so stark drinn und gut informiert wie ich es vermutlich sein sollte. Die Männer haben den Frauen immer noch viel voraus und auch wenn manchmal übertrieben wird, ist dass für mich die Ausnahme. Das Thema ist immer noch viel viel zu wenig angekommen und zur Besserung zu wenig passiert, als dass ich den Mann in irgend einer Art Opferrolle sehen könnte und die Frau mit irgend einer Art Freifahrtschein. Die Frauen holen immer noch auf und dadurch entsteht ein ehr einseitiges Bild. Ich sehe aber keine Tendenzen zu Extremen, sondern ehr mehr und mehr Verständnis und Arbeit an moderaten Lösugen (aber immer noch viel zu wenig).

Ich denke es geht auch nicht darum ob hübsch oder hässlich, sondern wie mit den weiblichen Figuren im Spiel umgegangen wird. Hübsch ok, aber kein hirnloses Sexobjekt, das seinen Körper völlig willkürlich zur  Schau stellt während es durch den Cliche Parcour tanzt. Ich weiß also nicht ob ich Frauen, die sich hübsche Avatare basteln und Interesse für vergebene Männer zeigen in Seximus einordnen würde (umgekehrt natürlich auch nicht). Das Frauen gerne hübsch aussehen kann ich mit dem Thema nicht verbinden (Zickenkrieg und Konkurenz sind für mich Cliches und nicht Realität) Hübsche Dinge lieber anzuschaun als nicht so hübsche ist ok und das Thema Frau interessiert sich für vergebenen Mann (übrigens genauso Mann interessiert sich für vergebene Frau), weiß ich nicht genau. Interesse was verbindet die beiden, macht ihn/sie besonders. Neid, begehren von Dingen die jemand anderes hatt, oder ich nicht haben kann, eine verbotene Festung erobern. Keine Ahnung, hatt bestimmt schonmal jemand untersucht, vermutlich ein halb so wilder natürlicher Instinkt, von denen der Mensch viele hatt. Wie man damit umgeht ist ja nur wichtig. Solang sie niemand auf der Straße anspringt sehe ich nichts verwunderliches, oder verwerfliches im Anschaun mit Freundin und ignorieren ohne. Der Aspekt des Menschen interessiert mich auch nicht mehr als ich jetzt darüber weiß. Würde also das in ihrem Kommentar am Ende auch trennen. Frauen und Männer interessieren sich für Vergebene und beide schauen generell gleich gerne schöne Frauen/Männer an. Wenn ich mir also einen hübschen Aion Avatar bastle ist das ok. Er sollte mehr als 10% Stoff tragen und ich sollte ihn nicht nur auf sein Aussehen reduzieren, sondern als Elfenweiße/r mit Masterabschluss in Heilkunde wahrnehmen.

Die Lücken im Kommentar von Mara sind mir auch aufgefallen da gebe ich ihnen Recht.

@Dnreb - Du hast einen echten Sockenschuß. Und Du kannt Deinen Namen rückwärts schreiben so oft Du magst, ich weiß ja wo Du wohnst und ich werde meinen Sohn mal zu Dir schicken, er wird sich um Deine wirre Wahrnehmung kümmern.
Das Du mir so durch die Lappen gehen konntest ist mir ein Rätsel....und jetzt zieh die Hose wieder hoch, es wird gleich bei Dir klingeln !!

Lieber Arschlochgamer als Arschlochblogger.

Und den Dreck soll ich auch noch mit der ORF Zwangsgebühr finanzieren? FUangry

@Martin


es geht garnicht darum beleidigungen als schlecht beurteilen zudürfen, sondern aufgrund dieser beleidigungen den inhalt auszublenden. wenn ich zu einen dummkopf sage er ist dumm, dann kann es der wahrheit entsprechen, nur gekleidet oder verleugnet als beleidung von leuten die hysterisch auf beleidigungen reagieren. genauso kann die wahrheit neben einer beleidigung in einer meinung einer person existieren. nur sollten sie diese wahrheit ausblenden nur aufgrund einer beiläufigen beleidigung, dann behindern sie sich selbst in ihrer wahrnehmung.


und ja, ich habe wieder das wort "wahrheit" benutzt, ganz einfach auch weil es theoretische beispiele sind, um zu verdeutlichen das einen die wahrheit entgehen KÖNNTE, wenn man ein kommentar oder beitrag durch die oberflächliche form beurteilt.


desweiteren, wenn sie dinge sagen wie "konkurenz-kampf und zicken-krieg wären nur ein klichee" dann empfinde ich sie ziemlich realtäts-fern. gerade weil sie auch immer noch glauben, der mann hätte nicht schon längst viel mehr nachteile weil er ein mann ist, oder sie eh so ein frauen-freund zu sein schein, vermute ich eher unkenntins ( die sie ja teilweise zugeben auf dem gebiet ).


stefan h. hat einfach nur erfahrungen in der vergangenheit gemacht, die ihnen martin fehlen. deswegen reden sie leicht daher, dass die vergangeheit vergessen werden soll, aber stafan h. hat halt aus ihr gelernt und er hat seine rache mit sicherheit verdient ( auch wenn leichtsinnige leute wie sie, es den nerds oder strebern aberkennen möchten ).


zuguter letzt verteidige ich auch dnreb seinen beitrag, wer mit seinen beitrag ein problem hat, ist einfach zu blöd um zuverstehen. natürlich muss er verallgemeinern, ohne verallgemeinerung könnte man nichtmal sagen "der mensch besitz eine nase" weil sich unter umständen auch menschen ohne nase finden ( durch ein unfall oder soetwas ). er hat nur seinen berechtigten frust auf frauen luft gemacht. daher sei nur noch zuergänzen, die die aufjedenfall schlimmer als frauen sind, sind frauen-verteidiger,-rechtler der sonst welche wesen die gerne in frauen hintern kriechen.


 

@38, stark: jungs, ihr kommt hier mit nem messer zu ner schießerei. wenn man in einer grube ist: nicht mehr weiterbuddeln.

zum thema "zwangsgebühr": was ich beim orf als freier mitarbeiter verdiene, reicht nicht mal für einen anständigen haarschnitt. und wenn sich jemand sofort als arschlochgamer identifiziert und angegriffen sieht, ists vielleicht trotzdem an der zeit, sich mal gedanken über das eigene selbstverständnis zu machen. ihr macht euch selber zu armen idioten. alle lachen schon. ehrlich.

Das Problem ist aber, daß Sie alle die nicht ihrer Meinung sind pauschal als "Arschlochgamer" bezeichnen.

Und das ist nicht einmal originel. Sie laufen ja nur einem Trend hinterher der im angelsäschsischen Raum seinen Zenit längst überschritten hat.

Das Bild ist immer dasselbe:

1.) Die Apologeten der Political Correctness versuchen dem "ungewaschen Pöbel" die einzig gültige Wahrheit zu verkünden.

2.) Der "Pöbel" reagiert uninteressiert bis indigniert

3.) Die Ritter der PC echauffieren sich über die mangelnde Zustimmung, und behaupten daß die "schweigende Mehrheit" (aka "Moral Majority") eh auf der richtigen (d.h. auf der eigenen Seite) ist.

4.) Irgendwann kommt die Erkenntnis, daß man doch nur ein Teil einer kleinen Bobo-Posse ist und dann geht die Publikumsbeschimpfung los.

Aber wie schon gesagt, alles nicht sehr originell. Hauptsache es gibt ein paar zusätzliche Pagehits.

PS: Schöne Grüße von Rob "White C*nt" Fahey und John "Gobshite" Walker

 

 

 

 

 

@gast: meine "meinung" ist, dass im jahr 2012 reservate für pubertäre sexisten und laut brüllende gralshüter des "echten" gamings überholt sein müssten. 

der schuh passt. 

Sie sind also der Meinung, daß

-  alle Gamer die mit Spielen wie z.b. Dead Or Alive oder Forza Horizon kein Problem haben, Sexisten und somit Arschlöcher sind.

- alle Gamer die Casual Games nicht für "richtige" Spiele halten Arschlöcher sind.

Ist das allen Ernstes eine Meinung die Sie öffentlich Vertreten wollen?

 

 

 

@gast: wer lesen kann, ist klar im vorteil. wenn du glaubst, dass ich das vertrete, was du schreibst, willst du den text nicht verstehen. 

Sorry Meister, aber keines der Kommentare die hier angeprangert werden (bis aus das "schleichts euch"), ist aus meiner Sicht verdammenswert (bei einigen kann ich durchaus zustimmen), darum nehme ich das "Arschloch" auch persönlich. Was den SPON Artikel betrifft sind sie sogar noch sehr sachlich und milde, weil das ist ja wirklich nur mehr ein schlechter Schertz.

Wie auch immer, das ganze Thema ist ideologisch schon so aufgeladen, eine sinnvolle Diskusion ist da schon lange nicht mehr möglich.

Schönes Wochenende

 

"etwa die himmelschreiend spackige Entscheidung einer Zeitschrift, ein nach Abflauen der Release-Hysterie, die er sonst gerne mitpflegt, sich als mittelmäßig herausstellendes Spiel falsch bewertet zu haben. Damals, 1999."


Oh ja. Ultima 9. NEVAR FORGET!!!1!11eins
Aber im Ernst: Schöner Artikel, und die wütenden Kommentare hier bestätigen das Ganze nochmal aufs Beste. Das ist halt der typische Opferkomplex der immer dann einsetzt, wenn eine privilegierte Gruppe anfängt, um ihre Privilegien zu bangen. 
Was ich übrigens ganz besonders amüsant finde, ist dieser pathologische Hass auf "Causual Games" - vor 25 Jahren wären Spiele wie Angry Birds oder Peggle nämlich absolute Renner in den Arcades gewesen.

[...] Über Kommentartrolle: Dieser Hass & Arschlochgamer [...]

Hallo :) Leute

Eine Premiere, ich sehe mich tatsächlich veranlasst einen Blog zu kommentieren. Insofern hast Du, Rainer, schonmal mit Deinem Blog eine Wirkung erzielt. Hier gibt es viele einzelne Punkte, welche man so, meiner Meinung nach, nicht stehen lassen kann. Nicht alles betrifft nun den eigentlichen Artikel sondern auch die Komentare dazu. Zudem schreibe ich diesen Text gerade auf meinem Handy, daher möge man mir gelegentlich Rechtsschreibfehler verzeihen.

Dann will ich mal anfangen.

Beleidigungen:

Zuerst ist es natürlich schon seltsam, wenn das Wort Arschlochgamer fällt und man sich gleichzeitig über Beleidigungen, bzw. einen beleidigenden Ton, auslässt. Aber gut, ich interpretiere dieses jetzt mal als bewusste Provokation.

Ich persönlich habe mich schon immer gefragt, warum man ein Arschloch nicht Arschloch nennen darf. Sicher ist die Beleidigung nicht unbedingt konstruktiv, doch leider nicht selten wahr. Es ist ja sogar so, dass man dafür vor Gericht landen kann. 

Es ist doch erstmal so, dass beleidigende Ausagen in Foren erst dann treffen, wenn sie auch wahr ist. Wer hat sich nicht schonmal mit Händen und Füßen, dagegen gewert, seine Defizite zu aktzeptieren. Da helfen weder Argumente noch empirische Beweise. Gerade wenn es um das Hobby Gaming geht, ist eine gewisses Maß an Emotionen normal. Und jeder der an den Diskusionen rund um dieses Hobby teilnimmt sollte sich dessen Bewusst sein.  

Doch gibt es hier oftmals noch ein anderes Problem, welches leider fast nie Beachtung bekommt. Es wird ja immer gerne auf einen beleidigenden Ton aufmerksam gemacht. Nur leider gibt es in einem Blog, Forum und ähnlichen keinen Ton. Hier wird nur in Textform komuniziert. Das bedeutet, dass oftmals Texte als beleidigend, egoistisch fehlinterpretiert werde. Wie oft gab es schon Seitenlanges Trollen, Beleidigen und um sich Schlagen, wegen Missverständnisse. Nun ganz einfach, deutlich weniger wie man denkt. Nur leider hat das menschliche Hirn, die Angewohnheit negatives besser und deutlicher zu speichern.

Sich dessen bewusst, muss man den hier zitierten "Arschlochgamer" anders betrachten und sich diverse Fragen stellen.

-Verstehe ich die Aussage richtig?

-Beinhaltet die Beleidigung einen wahren Kern?

-Ist die Ausage emotional und muss/kann man diese Emotionen verstehen?

-Kenne ich den ganzen Zusammenhang und kann ich daher die Ausage richtig einordnen?

Ich persönlich versuche eine Aussage im Netz, aber auch im Reallife, daher nach folgender Formel zu bewerten.

Text - Emotion (eigene + Verfasser) -"das was man den Ton nennt" = Aussage des Textes

Wenn man die Post's etc. der hier als "Arschlochgamer" bezeichneten Menschen betrachtet, sieht man wie wenige wirklich dem hier genannten Schema entsprechen.

Casual-, Gelegenheits-, Mobilgamer

Die Aussagen der "Arschlochgamer" sind hier besonders Emotionsbelastet und leider treffen sie meist die falschen. Das Problem ist hier eher in der BWL zu sehen. Es ist leider Fakt, das ein Angy Birds bei geringer Investion einen hohen Gewinn abwerfen, also die Rendite eines solchen Produktes deutlich höher liegt. Der gleiche Effekt begründet auch die Bevorzugung von Konsolen zum PC. Die Firmen suchen leider immer öfters nach dem besten Verhältniss von Aufwand zu Entlohnung. Leider bleiben dabei aber oftmals Games für Coregamer auf der Strecke.

Daher verstehe ich die Aussagen vieler "Arschlochgamer" durchaus, auch wenn ich sie nicht billige. Sie treffen leider oftmals die falschen, also den Casualgamer. Vielmehr ist es ein wirtschaftliches Problem und sollte so auch behandelt und diskutiert werden. Daher finde ich Deinen Artikel, Rainer, in diesem Zusammenhang durchaus passend. Ja hier stimmt sogar der Begriff des "Arschlochgamers", denn jemand der die Schuld den falschen gibt, ist für mich ein Arschloch.

Gewalt

Diese ewige Gewalt Diskussion wird wohl nie aufhören. Aber gut gebe ich halt auch hier meinen Senf dazu, weil sonst dieser Kommentar unvollständig wäre.

Worum es hier dem "Arschlochgamer" nicht selten geht, ist weniger die Gewalt an sich, sondern der Realismus. Der "Arschlochgamer" verliert sich für einige Zeit in einem Spiel, bzw. er will es zumindest. Doch leider wird er nicht nur durch Bugs, Gamemechanik, Mitspieler immer wieder daran gehindert sonder auch durch schlechte versuche Gewaltdarstellungen zu schneiden. Oftmals wirken die versuche so absurd, das die Grundstimmung, die ein Spiel vermitteln soll, deutlich gestört wurde. Dies ganze wegen Gewalt Diskussionen. 

Sicherlich kann und sollte man hinterfragen warum Spiele mit Gewalt als Inhalt so erfolgreich sind. Die Antwort ist so einfach, aber auch erschütternd, dass sie totgeschwiegen wird. Der Mensch ist von Natur aus gewalttätig. Wenn er keine physische Gewalt ausübt, dann zumindest eine Psychische. Erfolg wird fast immer darüber gemessen, wie viel Gewalt man ausüben kann. Nichts anderes tun Vorgesetzte in der ein oder anderen weise. Gewalt, Überlebenwille, Egoismuss, Gier alles Elemente, welche den Menschen und seine Triebfeder umschreibt. 

Dies finde ich zwar auch nicht gut und erstrebenswert, aber es ist leider Fakt. 

Im Größen und Ganzen kann man wohl sagen Gewalt und die Darstellung derselben ist kein Problem des "Arschlochgamers" sondern des Menschseins ansich.

Der berühmte Kamm und die wahre Beleidigung 

DEN "Arschlochgamer" gibt es ehe nicht. Die meisten Spieler, welche ein Game bis ins kleinste kennen, welche das Hobby Gaming schon sehr lange betreiben, die Verbesserungsvorschläge Posten, sind auch diejenigen welche Anfängern mit Rat und Tat helfen, welche versuchen "ihr" Spiel aktiv zu verbessern, welche aktiv an Diskussionen teilnehmen und Unmengen an Argumente vorlegen können. Diese Spieler über einen Kamm mit den "Arschlochgamern" zu scheren, ist beleidigender wie jede Beleidigung, welche offen als solche kund getan wird.

Sexismus

Ach ja das alte Thema, ich komme jetzt mal nicht mit Biologie, neurologischen Gesichtspunkten etc. Ich komme auch nicht mit Gesellschaftlichen oder Psychologischen, auch nicht mit Argumenten zur Gleichberechtigung bzw. deren teils abstrusen Ausuferungen. Nein da gibt es eine viel einfachere.

Vieleicht sollte man Spielfiguren mit knappen Röcken üppigen Vorbauten als das sehen was sie sind, Kunstfiguren. Es wird halt oftmals optisch ansprechende bzw. optisch aufälliges Ausehen von Spielfiguren insbesondere Avatare. Sexistische Gründe gibt es auch sind aber nicht das Hauptargument. Vielmehr sollen und müssen Spielfiguren auffällig sein, sonst funktioniert die Gamemechanik nicht. Eine Figur muss halt auffallen. Bei weiblichen Figuren ist es halt meist das naheliegende auf die Urinstinke abzuziehlen.

An anderer Aspekt kommt dann doch aus dem Bereich der Biologie, die Pubertät. Der gemeine "Arschlochgamer" hat in der Pupertät angefangen zu spielen oder ist noch in derselben. Aber wie und warum wird jemand in der Pupertät beleidigt, weil er einem Teil seiner Entwicklung durchmacht, welcher jeder von uns durchgemacht hat. Ganz ehrlich, wenn ich sehe wenn "pubertierend" als etwas negative gesehen wird bzw. als Beleidigung herhalten muss, wird mir regelrecht übel. Kleiner Tipp jeder war einmal in der selben Situation. Wenn ich die Frage höre, "War ich auch so?" Antworte ich immer mit ja und jeder der sagt "So war ich nie." lügt.

 

 

Eigendlich wollte ich noch mehr schreiben, aber langsam wird der Text doch ein wenig zu Umfangreich, daher breche ich hier mal ab und ziehe ein Fazit. Dieser Artikel ist so nicht haltbar. Warscheinlich wird er irgendwann mal in einem Blog "Arschlochblogger" erwähnt, welcher genauso lückenhaft und unzutreffend sein dürfte wie dieser hier. Noch eine Bemerkung am Rande, das was hier in einem kleinem Text behandelt wird, tangiert Bereiche zu denen es schon Tausende richtig dicke Wälzer gibt. Der Artikel beschäftigt sich mit Bereichen der Verhaltenspsychologie, welche immer wieder von Gelehrten diskutiert wird und auch hier kein Konsens gefunden wird.

Mit freundlichen Grüßen

 

Max aka Stefan

 

 

Frauen werden sexistisch dargestellt? Ja! Was aber irgendwie keinen interessiert: Männer auch! Aber da ist es ja wiederum okay und keiner meckert...

Wenn dieses Argument kommt, bitte mit einfließen lassen, dass zwar ganz klar dieses Abziehbild des Machomanns gibt, dieses den Mann aber auch erstmal frei Haus mit dominanten Qualitäten ausstattet, anders als das Abziehbild der Klischeefrau.

Die Kehrseite kommt dann erst in der Detailbetrachtung, zum Beispiel der Unterdrückung von "voll schwulen" Gefühlen, was so ziemlich alles ausser Wut und Geilheit ist.

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